Alexander Herrmann will mehr TV: Diese Kultshow steht jetzt ganz oben auf seiner Wunschliste
Nach seinem Auftritt im Fürstenhof hat Herrmann bereits neue Schauspielpläne. Besonders eine Rolle würde ihn reizen: ein Gastauftritt im Franken-„Tatort“.
Alexander Herrmann entdeckt die Schauspielwelt für sich
Alexander Herrmann gehört seit Jahren zu den bekanntesten TV-Köchen Deutschlands. Ob als Coach, Juror oder Gastgeber eigener Kochshows – der 54-Jährige ist aus der deutschen Fernsehlandschaft kaum wegzudenken. Mit seinem Gastauftritt bei „Sturm der Liebe“ betritt er nun jedoch ein neues Terrain: die Telenovela-Welt.
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In den neuen Episoden spielt Herrmann sich selbst. Seine Rolle: ein renommierter Starkoch, der den Fürstenhof besucht, um auf den Erfolg seines ehemaligen Schülers anzustoßen. Der heutige Küchenchef Kilian, gespielt von Anthony Paul, war in der Serienhandlung einst sein Schützling. Die Geschichte wirkt dabei erstaunlich authentisch – nicht zuletzt, weil sie stark an Herrmanns echtes Leben erinnert.
Der TV-Koch verrät, dass solche Besuche bei ehemaligen Mitarbeitern oder Kollegen für ihn tatsächlich selbstverständlich seien. Gerade wenn frühere Weggefährten den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, unterstütze er sie gerne persönlich. Aufmerksamkeit und mediale Präsenz könnten dabei durchaus hilfreich sein, wie Herrmann mit einem Augenzwinkern erklärt.
„Tatort“ statt Küche? Dieser TV-Traum begeistert den Starkoch
Trotz seiner neuen Erfahrungen in der Serienwelt bleibt Alexander Herrmann bodenständig. Doch eine ganz bestimmte Rolle hätte für ihn einen besonderen Reiz: ein kleiner Auftritt im Franken-„Tatort“. Dabei denkt der Sternekoch keineswegs an eine große Schauspielkarriere oder Hauptrolle. Im Gegenteil.
„Gerne auch als Brezelverkäufer“, scherzt der gebürtige Kulmbacher. Ihn fasziniere vor allem die Professionalität und handwerkliche Präzision einer solchen Produktion. Der „Tatort“ sei für ihn ein Paradebeispiel für hochwertige Fernseharbeit. Einmal hinter die Kulissen einer Krimiproduktion zu blicken, würde ihn deshalb besonders reizen.
Seine ersten Erfahrungen am Set von „Sturm der Liebe“ scheinen jedenfalls Lust auf mehr gemacht zu haben. Herrmann beschreibt die Dreharbeiten als entspannt und herzlich. Besonders wichtig war ihm dabei, dass seine Dialoge authentisch wirken und tatsächlich nach ihm klingen. Genau das sei gelungen, erzählt er begeistert.
Dass sich der Kochprofi auf neues Terrain wagt, überrascht dabei kaum. Herrmann gilt seit Jahren als vielseitiger Medienprofi, der offen für neue Formate ist. Sogar auf der Streamingplattform Twitch hat er bereits gekocht – und könnte sich vorstellen, solche digitalen Projekte künftig erneut umzusetzen.