Staffel 25 von „Die Rosenheim-Cops“: So geht es am 14. Oktober in Folge 2 weiter
Die Rosenheim-Cops: Das letzte „Es gabat a Leich!“ – Marisa Burger Verrät den Würdevollen Abgang von Miriam Stockl
Die Luft im Polizeipräsidium von Rosenheim wird dünn, und die Kaffeetasse von Miriam Stockl steht bereit für das letzte Mal. Nach 25 Jahren des unermüdlichen Kampfes gegen das Verbrechen – und vor allem gegen die Langeweile – verlässt die Kult-Sekretärin die „Die Rosenheim-Cops“. Marisa Burger, die Schauspielerin hinter dem legendären Ausruf „Es gabat a Leich!“, hat nun endlich verraten, wie der dramatische und zugleich würdige Abgang ihrer Figur inszeniert wird. Es ist ein Abschied, der nicht nur die Kommissare, sondern auch die Herzen der Zuschauer zutiefst bewegen wird.

Die wichtigste und für die Fans beruhigendste Nachricht zuerst: Miriam Stockl stirbt nicht den Serientod. Dies ist eine bewusste und resolute Entscheidung der Produzenten und von Marisa Burger selbst. Hätte man die gute Seele der Rosenheimer Polizei durch einen tragischen oder gar kriminellen Akt aus der Serie geschrieben, wäre das ein Verrat am leichten, humorvollen Grundton des Formats gewesen. Stattdessen wird Stockl die Chance gegeben, die Serie so zu verlassen, wie sie sie über zwei Jahrzehnte geprägt hat: mit Würde.
Dieser Wunsch nach einem würdevollen Abgang, den Burger mehrfach geäußert hat, impliziert, dass Miriam Stockl ihre Kündigung selbst in der Hand hat. Es wird kein erzwungener oder dramatischer Abschied, sondern vielmehr eine selbstbestimmte Entscheidung, die neue Wege für die charismatische Sekretärin eröffnet. Es ist wahrscheinlich, dass Stockl eine attraktive berufliche oder sogar private Chance wahrnimmt, die sie aus der bayerischen Idylle hinausführt.
Man spekuliert, dass dieser Abschied in einer Weise gestaltet wird, die Miriam Stockl „aufblühen“ lässt, wie sie es in 25 Jahren noch nie getan hat. Was genau Marisa Burger damit meint, bleibt vorerst ein gut gehütetes Geheimnis, aber es lässt Raum für aufregende Spekulationen:
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Der Traumjob: Vielleicht winkt Stockl ein hochkarätiger Posten in einer anderen Stadt oder gar im Ausland – eine Karrierechance, die ihre Organisationstalente und ihre resolute Art endlich in vollem Umfang würdigt.
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Die Große Liebe: Ein romantischer Abgang ist ebenfalls denkbar. Nach Jahren der professionellen Konzentration könnte die Liebe ihres Lebens in Stockls Leben treten und sie zu einem gemeinsamen Neuanfang bewegen, fernab von Kriminalfällen und Vernehmungen.
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Ein Spontaner Ausbruch: Angesichts der Tatsache, dass Burger die Rolle verlassen hat, um sich wieder anderen kreativen Projekten widmen zu können, könnte Stockl auch eine plötzliche, mutige Entscheidung treffen – vielleicht eine Weltreise, ein Sabbatical oder die Erfüllung eines lang gehegten, künstlerischen Traumes.
Die Produzenten haben versprochen, Miriam Stockl besonders und gelungen zu verabschieden, was auf eine emotional intensive letzte Folge hindeutet. Insider sprechen von einem tränenreichen Abschied am Set. Man kann davon ausgehen, dass die Kommissare Stadler und Hansen, Controllerin Marie Hofer und natürlich Michi Mohr, der die Nachricht vom Fund einer Leiche nun selbst überbringen muss, ihre tiefe Verbundenheit mit der Kollegin zum Ausdruck bringen werden. Die finale Szene wird zweifellos eine Mischung aus Wehmut und dem typischen Rosenheim-Humor sein, ein letzter, herzlicher Moment, der die Ära Stockl ehrt.
Mit dem Abgang von Miriam Stockl, deren Kultsatz „Es gabat a Leich!“ untrennbar mit der Serie verbunden ist, geht eine Ära zu Ende. Die Tatsache, dass Marisa Burger ihre Rolle nicht „lächerlich machen“ wollte, indem sie sie zu lange spielt, zeigt ihre Wertschätzung für die Figur und die Serie. Ihr selbstbestimmter Ausstieg ermöglicht einen Abschied, der die Fans zwar traurig zurücklässt, ihnen aber die Gewissheit gibt, dass ihre geliebte Miriam Stockl glücklich und mit Würde in ein neues Leben abbiegt. Das ist ein würdiger Abschluss für eine Kultfigur.