So anders sieht “Frühling”-Star Simone Thomalla in neuer ZDF-Weihnachtskomödie aus Neue Haare, neue Rolle: Mit dieser radikalen Transformation
In der neuesten Folge der beliebten deutschen Arztserie Die Landarztpraxis wird wieder einmal deutlich, dass körperliche Symptome oft nur die sichtbare Spitze eines viel tiefer liegenden, emotionalen Eisbergs sind. Mit viel Einfühlungsvermögen, menschlicher Wärme und einem Hauch Drama widmet sich die Episode einem Thema, das viele Familien betrifft, aber selten offen angesprochen wird: Wie erleben Kinder die Trennung ihrer Eltern – und wie zeigt sich dieser Schmerz, wenn Worte fehlen?
Josefine und der Bauchschmerz, der mehr ist als nur ein Symptom
Gleich zu Beginn der Folge wird die kleine Josefine von ihrem Vater in die Praxis gebracht. Seit einiger Zeit klagt sie über Bauchschmerzen, die nun immer schlimmer geworden sind. Der erste Verdacht: Verdauungsprobleme oder vielleicht eine Unverträglichkeit. Doch schnell wird den Ärzten klar – hier steckt mehr dahinter.
Was auf den ersten Blick wie eine harmlose Kinderkrankheit aussieht, entpuppt sich als psychosomatischer Ausdruck von emotionalem Stress. Die Ursache? Eine nahende Scheidung der Eltern, die zwar im Verborgenen gehalten werden sollte, aber von Josefine sehr wohl gespürt wird.
Kinder sind feinfühlig, sensibel und nehmen Spannungen viel stärker wahr, als Erwachsene oft glauben. Obwohl Josefine nie direkt mitbekommen hat, wie sich ihre Eltern streiten, spürt sie intuitiv, dass sich zu Hause etwas verändert hat. Das Gefühl von Unsicherheit, Verlustangst und fehlender Stabilität sucht sich einen Weg – in diesem Fall in Form von anhaltenden Bauchschmerzen.
Emotionale Intelligenz statt Medikamente
Die Szene, in der Josefine liebevoll über ihr selbstgemaltes Bild spricht und deutlich wird, wie sehr sie sich nach Nähe, Geborgenheit und Normalität sehnt, geht unter die Haut. Besonders stark ist die Reaktion des Ärzteteams, das mit Empathie statt nur medizinischer Routine auf das Kind eingeht.
Anstatt einfach ein Medikament zu verschreiben, wird die Mutter ins Vertrauen genommen und auf das eigentliche Problem angesprochen: Die Trennung vom Ehemann.
Die klare Botschaft der Serie: Wahre Heilung beginnt mit Ehrlichkeit – besonders im familiären Umfeld.
Nur wenn Eltern offen mit ihren Kindern über Trennung, Ängste und Veränderungen sprechen, können diese die neue Situation emotional verarbeiten. Schweigen oder Schönreden hilft nicht – es macht alles nur schlimmer.
„Ich bin stolz auf dich!“ – Gefühle zeigen ist Stärke
Während sich im medizinischen Bereich alles um Josefine dreht, erleben wir auf einer anderen Ebene ebenfalls ein emotionales Gespräch: Eine Mutter sagt zu ihrer Tochter den Satz: „Ich bin stolz auf dich! Du zeigst Gefühle.“
Dieser Satz bringt eine zentrale Botschaft der Folge auf den Punkt: Emotionale Offenheit ist keine Schwäche, sondern eine Stärke.
Gerade in Zeiten von Unsicherheit, S