Mike kann Sara nicht vergessen… | Berlin – Tag & Nacht
Was ist eigentlich los mit mir?
Die Episode beginnt mit Mikes innerem Chaos. Eigentlich sollte er längst bei der Arbeit sein, doch etwas zieht ihn immer wieder zurück zu Sarah. Der Gedanke an sie lässt ihn nicht los. Er fragt sich, ob er sich wirklich in sie verliebt hat – ein Gedanke, den er sofort von sich weist, aber der ihn trotzdem verfolgt. Dieses Gefühl des Verbotenen, gemischt mit Schuld und Sehnsucht, überschattet seinen Alltag.
Als er versucht, sich abzulenken, läuft er Milla in die Arme. Sie will Nähe, will mit ihm Zeit verbringen, doch Mike blockt unbewusst ab. Das Thema Intimität zwischen den beiden ist angespannt. Sie geben sich Mühe, wieder zueinanderzufinden, doch die Versuche enden oft im Nichts. Mike ist gehemmt, sein Kopf ist zu voll. Er denkt zu viel nach, und wenn der Kopf blockiert, spielt der Körper nicht mit. Milla versucht, das locker zu nehmen, doch auch sie spürt, dass sich eine Distanz zwischen ihnen aufgebaut hat.
Sarah kämpft derweil mit einem schlechten Gewissen. Seit sie Cleo gestanden hat, dass sie mit Mike geschlafen hat, plagen sie Schuldgefühle. Besonders, wenn sie Milla sieht, fällt es ihr schwer, die Fassade aufrechtzuerhalten. Karim, ihr Sohn, merkt sofort, dass seine Mutter nicht bei sich ist. Er hält ihr vor, dass sie nicht mehr sie selbst sei. Sarah weiß, er hat recht – sie ist innerlich hin- und hergerissen, zwischen dem Wunsch nach Normalität und der Sehnsucht nach Mike.
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Cleo versucht, ihre Freundin aufzumuntern. Sie organisiert eine Börsenparty, eine wilde Idee, die Ablenkung verspricht. Doch Sarah ist nicht in Feierlaune. Sie denkt an Mike, an die Nacht, an das Geständnis, das sie Cleo gemacht hat. Immer wieder stellt sie sich die Frage: Soll sie schweigen oder Milla die Wahrheit sagen? Das Schweigen erdrückt sie, aber die Wahrheit würde alles zerstören.
Mike wiederum versucht, seine Ehe mit Milla zu retten. Er sucht Rat bei Freunden, die ihm raten, dranzubleiben und geduldig zu sein. „Ihr braucht nur wieder Anlauf, dann läuft die Maschine wieder“, bekommt er zu hören. Er will daran glauben, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Nähe und Leidenschaft zurückkehren. Doch in Wahrheit nagt die Schuld an ihm. Er träumt von Sarah, denkt an sie morgens, mittags und abends. Immer wieder schleicht er in ihre Nähe, fast wie zufällig – bis er von Cleo zur Rede gestellt wird.
Cleo hat längst durchschaut, dass er etwas empfindet. Sie warnt ihn eindringlich: Er solle sich auf seine Ehe konzentrieren und Sarah in Ruhe lassen. „Wenn du wirklich beweisen willst, dass du nicht wie Leon bist, dann zeig es“, fordert sie. Mike verspricht, sich zu ändern, doch innerlich weiß er, dass es kein einfacher Weg sein wird. Er bittet Cleo, niemandem von dem One-Night-Stand zu erzählen, er wolle das selbst klären. Unter einer Bedingung willigt sie ein: Er müsse endlich Verantwortung für seine Ehe übernehmen und die Finger von Sarah lassen.
Währenddessen versucht Milla verzweifelt, die Nähe zu Mike zurückzugewinnen. Sie fühlt sich unsicher, fragt sich, ob er sie noch begehrt. Bei einem Gespräch vertraut sie sich einer Freundin an: Sie hat Angst, dass Mike sie nicht mehr sexy findet oder dass etwas zwischen ihnen zerbrochen ist. Die Freundin bestärkt sie, nicht aufzugeben. Sie sei die schönste Frau Berlins, und das Problem liege nicht an ihr. Milla schöpft neue Hoffnung und schwört sich, weiter um ihre Ehe zu kämpfen.
Als sie Mike später in der Bar besucht, gibt sie sich bemüht optimistisch. Sie bestellt Drinks, macht Scherze, möchte die gemeinsame Zeit genießen. Doch während sie mit ihm lacht, denkt Mike an etwas ganz anderes. Er kann den Abend nicht genießen, weil seine Gedanken immer wieder zu Sarah wandern. Das schlechte Gewissen schnürt ihm die Kehle zu, und er fühlt sich, als würde er ein Doppelleben führen: auf der einen Seite der liebende Ehemann, auf der anderen Seite der Mann, der sich heimlich nach einer anderen Frau verzehrt.
Auch Sarah ist gefangen in diesem Zwiespalt. Wenn sie Milla sieht, tut ihr das Herz weh. Sie weiß, dass sie einen Fehler gemacht hat, doch sie kann die Gefühle für Mike nicht einfach ausschalten. Sie träumt von ihm, und je mehr sie versucht, ihn zu vergessen, desto mehr denkt sie an ihn. Cleo drängt sie immer wieder, loszulassen und nach vorn zu blicken. Doch Sarah ist wie gefesselt.
Parallel dazu verdichtet sich in einer anderen Handlungsebene das Drama um Peggy. Ihr droht ein Prozess, der sie ins Gefängnis bringen könnte. Theo, ein Freund, schlägt vor, Charakterbriefe für Peggy zu schreiben – so wie sie es damals bei Malte getan haben. Die Hoffnung ist, damit ihre Unschuld zu untermauern. Doch Zweifel bleiben. Indira fragt offen, ob Theo überhaupt an Peggys Unschuld glaubt. Die Spannung wächst, und die Loyalitäten werden auf die Probe gestellt.
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Für Mike spitzt sich die Lage immer weiter zu. Er versucht, Milla Glauben zu machen, dass alles wieder gut wird. Er verspricht ihr, dass ihre Ehe wieder stark und leidenschaftlich sein wird, dass sie wieder ein Team sein werden. Er spricht von emotionaler Nähe, die mit der Zeit auch die körperliche Nähe zurückbringen wird. Milla klammert sich an diese Worte, während Mike innerlich weiß, dass er lügt – nicht, weil er Milla nicht liebt, sondern weil sein Herz längst zwischen zwei Frauen zerrissen ist.
Die Episode endet mit einem düsteren Fazit: Sowohl Mike als auch Sarah stehen an einem Abgrund. Sie versuchen verzweifelt, nach außen Normalität zu zeigen, doch innerlich kämpfen sie gegen Gefühle, die stärker sind als Vernunft und Moral. Das Netz aus Schuld, Lügen und unterdrückten Sehnsüchten zieht sich immer enger. Cleo ist die einzige, die die Wahrheit kennt, doch auch sie steht vor einem Dilemma: Schweigen, um die Freundschaft zu schützen, oder die Wahrheit sagen und alles zerstören?
Während Milla nichtsahnend weiter an die Ehe glaubt und Peggy in einem ganz eigenen Strudel aus Anklagen und Ungewissheit kämpft, steht Mike vor der entscheidenden Frage: Kann er Sarah wirklich loslassen und sich retten – oder reißt ihn seine verbotene Sehnsucht endgültig in den Abgrund?