„Ein Mord auf vertrautem Boden – und plötzlich steht Marie Hofer selbst im Visier“

Rosenheim zeigt sich an diesem Morgen von seiner friedlichsten Seite – klare Luft, Kirchenglocken, und der See liegt still wie Glas. Doch die Ruhe trügt. Ein Mord erschüttert die Stadt, und diesmal führt die Spur direkt zu einer Frau, die sonst auf der sicheren Seite steht: Marie Hofer.

Was zunächst wie ein gewöhnlicher Fall beginnt, nimmt schnell eine persönliche Wendung. Ein angesehener Bauunternehmer wird tot in seiner Villa aufgefunden. Alles deutet auf ein Verbrechen aus Leidenschaft hin – doch ein Name fällt immer wieder in den Aussagen: Marie Hofer. Die Schwester des Kommissars, sonst bekannt für ihr Organisationstalent und ihre ruhige Art, soll den Toten gekannt haben. Mehr noch – Zeugen berichten, man habe die beiden kurz vor seinem Tod in einem heftigen Streit gesehen.

Für die Ermittler Hansen und Hofer wird der Fall zur Zerreißprobe. Zwischen Loyalität und Pflicht, zwischen Wahrheit und Vertrauen, beginnt eine der emotionalsten Episoden der Serie. Marie gerät unter Druck: Jeder Blick, jedes Wort könnte ihr zum Verhängnis werden. Während die Kollegen im Präsidium Beweise sammeln, versucht sie, selbst Licht ins Dunkel zu bringen.

Was sie entdeckt, ist ein Geflecht aus Lügen, Erpressung und verletztem Stolz. Der Tote, ein scheinbar makelloser Geschäftsmann, hatte in Wahrheit dunkle Geschäfte am Laufen – Grundstücksdeals, in denen auch Maries Name auftauchte, ohne dass sie davon wusste. Jemand hat sie benutzt, um Spuren zu verwischen.

Je näher die Ermittler der Wahrheit kommen, desto gefährlicher wird es. Ein Einbruch in Maries Wohnung, ein anonymer Drohbrief – jemand will verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Do

ch Marie Hofer wäre nicht Marie Hofer, wenn sie klein beigeben würde. Mit Mut und Instinkt folgt sie einer heißen Spur, die schließlich zu einer unerwarteten Täterin führt: der Witwe des Bauunternehmers, die um jeden Preis verhindern wollte, dass ihre eigenen Machenschaften aufgedeckt werden.

Als die Wahrheit ans Licht kommt, fällt die Spannung im Präsidium ab wie ein Sturm nach Sommerhitze. Marie ist entlastet – doch der Schock bleibt. Für sie war dieser Fall mehr als ein berufliches Abenteuer. Er war ein Blick in die Schattenseiten ihres eigenen Umfelds, eine Lektion über Vertrauen und Verrat.

„Manchmal braucht es erst Dunkelheit, um zu sehen, wer wirklich zu einem steht,“ sagt Marie am Ende leise, während Hansen sie schweigend ansieht. Rosenheim atmet wieder auf – doch der Frieden wirkt brüchiger als zuvor.