„Doppelte Gier, doppelter Tod – Als Habgier zur tödlichen Falle wurde“

Ein grauer Morgen in Rosenheim. Der Regen peitscht gegen die Scheiben des kleinen Juweliergeschäfts in der Innenstadt, als Kommissar Hansen und seine Kollegin Stadler den Tatort betreten. Zwischen funkelnden Vitrinen liegt der Besitzer, erschlagen mit einem stumpfen Gegenstand. Die Schublade der Kasse steht offen, Bargeld und Schmuckstücke fehlen. Auf den ersten Blick ein Raub – doch die Ermittler spüren sofort: Hier steckt mehr dahinter.

„Schau dir das an, Stadler“, murmelt Hansen und deutet auf ein zerrissenes Stück Stoff, das sich in der Hand des Toten verfangen hat. Ein Zeichen eines Kampfes – und vielleicht der erste Hinweis auf eine ganz andere Geschichte.

Im Laufe der nächsten Tage entfaltet sich ein düsteres Netz aus Misstrauen, verletztem Stolz und Gier. Die Angestellten des Geschäfts, zwei junge Verkäuferinnen, geraten ins Visier der Polizei. Eine von ihnen, nervös und fahrig, behauptet, am Abend des Mordes krank gewesen zu sein. Doch Überwachungskameras zeigen ihr Fahrrad in der Nähe des Ladens. Eine Lüge? Oder Zufall?

Dann treten die Geschäftspartnerinnen des Opfers auf den Plan – elegante Frauen, die seit Jahren mit ihm eine erfolgreiche Schmucklinie führten. Hinter der glänzenden Fassade brodelten alte Konflikte: Ve

rtragsstreitigkeiten, heimliche Entwürfe, Verrat. Stadler findet heraus, dass eine der Partnerinnen kurz vor dem Mord versuchte, den Betrieb allein zu übernehmen. Motive gibt es also reichlich – aber keine Beweise.