„Die Landarztpraxis“ wächst rasant – 240 neue Folgen, neue Stars und ein Spin-off in Sicht!

Wiesenkirchen, eingebettet in die scheinbar idyllische bayerische Landschaft, ist Schauplatz eines Schreckens geworden, der direkt einem mittelalterlichen Albtraum entsprungen scheint. Die vermeintlich heile Welt der Landarztpraxis ist erschüttert – nicht durch eine Grippewelle oder einen komplizierten Bruch, sondern durch die unerbittliche und tödliche Gefahr der Tollwut. Und im Zentrum dieses lebensbedrohlichen Dramas steht der heldenhafte Dr. Chris Lehmann.
Die jüngsten Ereignisse haben die Gemeinde in einen kollektiven Schockzustand versetzt. Ein tollwütiger Hund ist für kurze Zeit der Schrecken des Dorfes gewesen, bevor er erlegt wurde. Doch die Konsequenzen hallen nach: Chris wurde bei dem Versuch, die kleine Greta Schneider zu retten, von dem infizierten Tier gebissen. Das ist kein gewöhnlicher Kratzer; es ist eine tickende Zeitbombe. “Wenn Chris nicht rechtzeitig geimpft wird, bevor die Tollwut sich in seinem Körper ausbreitet, dann kann diese Krankheit ihn töten”, stellt Dr. Sarah König mit erschreckender Klarheit fest. Diese Diagnose ist eine Todesansage, denn die Tollwut ist ohne Behandlung fast ausnahmslos tödlich.
Sarahs Himmelfahrtskommando: Ein Rennen von Fünf Stunden
Die Panik der Dorfbewohner – ein spürbares Gefühl der Hilflosigkeit – wird durch eine fast schon tragische Erkenntnis in der Praxis noch verschärft: Es sind keine Impfdosen mehr verfügbar. Der Nachschub aus Berlin ist erst für den nächsten Morgen avisiert. Doch für Chris Lehmann zählt jede Minute. Die Hoffnung konzentriert sich damit auf eine einzige Person, Dr. Sarah König, die in diesem Moment des Chaos zu einer wahren Heldin mutiert.
Von tiefster Besorgnis und Angst getrieben, nimmt Sarah das Schicksal ihres Kollegen selbst in die Hand. Mit einem schlechten Gewissen, da sie zuvor versehentlich Dosen zerstört hatte, telefoniert sie wie wild herum. Die Erlösung kommt von einem alten Freund und Kollegen aus Ulm, der nicht nur Impfstoff, sondern auch das lebenswichtige Immunglobulin besorgen kann. Doch zwischen Chris und der Rettung liegen fünf quälende Stunden Autofahrt: “5 Stunden nach Ulm und zurück”. Sarah begibt sich auf ein Himmelfahrtskommando. Sie muss durch die Nacht fahren, die Straßen bezwingen, um das kostbarste Gut der Welt zu beschaffen: Zeit und Überleben. Die Anspannung, die sich in der Praxis entlädt, gipfelt in der irrationalen Wut der Dorfbewohner. Sprüche wie “Was macht ihr dann, wenn Heidi gebissen wird? Der hat dann Pech gehabt oder was?” zeigen, wie nah die Angst an der Oberfläche liegt. Nur durch eine energische Mahnung zur Ruhe und zur Vernunft kann die Situation vorerst entschärft werden.

Die Giftige Mutter: Intrigen statt Mitgefühl
Parallel zu diesem Kampf um Leben und Tod entfaltet sich in Wiesenkirchen ein menschliches Drama, das in seiner Kälte fast noch erschreckender ist. Julians Mutter führt einen persönlichen Feldzug gegen das Glück ihres Sohnes. Ihre Zielscheibe: Bianca, Julians schwangere Freundin.
Die Mutter sieht in Bianca