Wann läuft Die Rosenheim-Cops im Fernsehen? Alle Sendetermine ab 21.12.2025 im Überblick.
In der beschaulichen Welt der „Rosenheim-Cops“ sorgt kurz vor dem Fest der Liebe ein Ereignis für Schlagzeilen, das selbst die erfahrensten Ermittler im Kommissariat fassungslos zurücklässt. Was als feuchtfröhliche Weihnachtsfeier begann, endete in einem Chaos, das die Grenzen zwischen Fiktion und Realität auf kuriose Weise verschwimmen ließ. In einem Vorfall, der bereits als „der seltsamste Einsatz des Jahres“ in die Rosenheimer Polizeigeschichte eingegangen ist, wurde ausgerechnet der Inbegriff bayerischer Gesetzestreue zum Opfer: „Michi“ Mohr wurde gekidnappt.
Der Schock saß tief, als am späten Abend die Meldung einging, dass der allseits beliebte Polizeihauptmeister verschwunden sei. Doch die Entführung hatte einen bizarren Haken: Es traf nicht den echten Max Müller in Fleisch und Blut, sondern sein lebensgroßes Ebenbild aus Pappe. Die Figur, die ein findiger Gastwirt als Ehrengast auf die Terrasse seines Lokals gestellt hatte, um die weihnachtliche Stimmung zu heben, wurde im Schutz der Dunkelheit und unter dem Einfluss von reichlich Glühwein zum Ziel eines dreisten „Kidnappers“.

Die Ermittlungen der echten Rosenheim-Cops ließen nicht lange auf sich warten. Während im Fernsehen die Suche nach Mördern und Dieben zum Alltag gehört, wurde die Fahndung nach dem „Papp-Mohr“ zu einer persönlichen Angelegenheit für die Dienststelle. Augenzeugen berichteten von einer Gestalt, die den Polizisten – oder zumindest sein zweidimensionales Abbild – auf dem Rücken durch die winterlichen Gassen schleppte. Es war ein Bild von tragikomischer Intensität: Michi Mohr, der sonst jeden Täter mit einem höflichen „Wenn Sie bitte mitkommen möchten!“ abführt, war dieses Mal derjenige, der unfreiwillig abgeführt wurde.
Die Jagd nach dem Entführer führte die Beamten schließlich zum Ludwigsplatz, wo der Täter offenbar unter der Last seiner „Beute“ – oder vielleicht auch unter dem Gewicht seines schlechten Gewissens – zusammenbrach. Dort wurde der entführte Michi Mohr schließlich einsam und verlassen in einer Ecke gefunden. Das Überwachungsvideo der Aktion, das nun im Internet die Runde macht, zeigt den kuriosen Moment des Absetzens und hat innerhalb kürzester Zeit Kultstatus erreicht. Für den jungen Täter, einen Mann zwischen 20 und 25 Jahren, wird dieser „Weihnachtsscherz“ jedoch ein juristisches Nachspiel haben; ein Verfahren wegen versuchten Diebstahls wurde umgehend eingeleitet.
Dieser Vorfall beweist einmal mehr, welche enorme Strahlkraft die Charaktere der „Rosenheim-Cops“ auf die Menschen in der Region haben. Michi Mohr ist nicht nur eine Fernsehrolle, er ist eine Institution. Dass jemand auf die Idee kommt, ihn – wenn auch nur aus Pappe – von einer Weihnachtsfeier zu entführen, unterstreicht die tiefe Verbundenheit der Fans mit ihrem „Michi“. Es ist eine Geschichte, die perfekt in das Universum der Serie passen würde: ein bisschen skurril, ein bisschen dramatisch, aber am Ende mit einer Aufklärungsquote von 100 Prozent.
Im Kommissariat sorgt der Vorfall derweil für reichlich Gesprächsstoff. Man munkelt, Frau Stockl habe bereits ihren berühmten Satz vorbereitet: „Es gabat a Entführung!“ – nur um dann mit einem Schmunzeln festzustellen, dass ihr geliebter Kollege nach wie vor sicher an seinem Schreibtisch sitzt und Akten sortiert. Die Erleichterung in Rosenheim ist groß, dass der „Papp-Kollege“ unbeschadet in den Dienst zurückkehren konnte, auch wenn er nach seinem unfreiwilligen Ausflug sicher ein paar Knicke in der Uniform davongetragen hat.
Die Weihnachtszeit in Rosenheim bleibt also alles andere als langweilig. Während die echten Cops weiterhin auf Verbrecherjagd gehen, erinnert uns dieser kuriose Einsatz daran, dass der Humor in Bayern auch in den dunkelsten Winternächten nicht verloren geht. Michi Mohr ist wieder zu Hause, der Kidnapper ist identifiziert, und das Fest kann kommen – hoffentlich ohne weitere Entführungen, egal ob aus Fleisch, Blut oder Pappe.
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