Berlin – Tag & Nacht-Vorschau heute: Krätze hat keine Hoffnung auf den neuen Job

Berlin erwacht, die Sonne spiegelt sich auf den Straßen, die nie stillstehen – doch für Krätze fühlt sich alles grau an. Nach Monaten voller Rückschläge versucht er, endlich wieder Boden unter die Füße zu bekommen. Der einst so lebensfrohe Kumpeltyp, der in der WG immer für einen Spruch gut war, steht an einem Punkt, an dem das Lachen schwerfällt. Sein Plan, als Stadtführer durchzustarten, sollte der Anfang von etwas Neuem sein. Doch schon jetzt scheint er daran zu zerbrechen.

Krätze hat viel verloren. Seine Beziehung zu Emmi ist zerbrochen, seine finanzielle Lage angespannt, und das Vertrauen in sich selbst ist längst nicht mehr das, was es einmal war. Der Job als Stadtführer sollte ihm zeigen, dass er es noch kann – dass da mehr ist als Pech und gescheiterte Versuche. Doch während er sich durch Stadtpläne und Touristenführer kämpft, wächst der Druck. Die Zweifel, die Stimmen im Kopf, die sagen: „Du schaffst das sowieso nicht“, werden lauter.

Als Schmidti ihm eine Probe-Tour organisiert, will Krätze alles geben. Für einen Moment glaubt er daran, dass das sein Weg zurück ins Leben sein könnte. Doch als er die neugierigen Touristen um sich hat, die Fragen stellen, lachen, sich beschweren, verliert er den Faden. Worte bleiben ihm im Hals stecken, die Führung bricht chaotisch ab – ein Desaster. Schmidti versucht, ihn aufzufangen, doch Krätze zieht sich zurück. Er ist überzeugt: Das war’s. Wieder einmal.

„Ich bin einfach nicht gemacht für sowas“, sagt er leise und schaut auf den Boden, als würde er dort eine Antwort finden. Die Szene ist schwer zu ertragen, weil sie so echt wir