Wissenschafts-Beben 2026: Zweite Staffel & neue Intrigen im Labor von Laura Bassi! | Die Wissenschaftspraxis
„Die Wissenschaftspraxis“ – eine neue, fesselnde Historiendrama-Serie über Mut, Liebe und Erkenntnis.
Bologna, 1732. Zwischen goldenen Kirchenkuppeln und düsteren Hörsälen beginnt die Geschichte einer Frau, die das Unmögliche wagt: Laura Bassi, die erste Physikprofessorin Europas.
In einer Welt, in der Frauen kaum mehr als Schatten sind, steht sie plötzlich im Licht der Öffentlichkeit. Die Menschen staunen, tuscheln, urteilen. „Eine Frau, die die Gesetze der Natur lehrt?“ – ein Skandal! Doch Laura bleibt unbeirrbar. In ihrem kleinen Arbeitszimmer lodert das Feuer der Erkenntnis, während draußen der Sturm aus Vorurteilen tobt.
Die Serie begleitet Bassi vom Wunderkind zur wissenschaftlichen Ikone. Wir sehen, wie sie mit glänzenden Augen vor Professoren spricht, wie sie von der Macht des Donners fasziniert ist, während andere noch an Hexerei glauben. Sie träumt von einer Welt, in der Denken frei ist – doch die Realität holt sie ein.
Als sie den Arzt Giuseppe Veratti heiratet, wird aus der Wissenschaftlerin auch eine Ehefrau, eine Mutter, eine Frau zwischen Labor und Wiege. Ihre Ehe ist von Zuneigung, aber auch von Spannungen geprägt: Er will sie schützen, sie will die Wahrheit ans Licht bringen. Zwischen Funken der Elektrizität und Funken der Liebe flackert ihr Leben – und jedes Experiment wird zum Akt des Widerstands.
In einer dramatischen Szene der zweiten Staffel gerät Laura ins Kreuzfeuer der Kirche: Ihre Forschungen über Blitze und elektrische Kräfte gelten als gefährlich, fast teuflisch. „DU hast mich für verrückt erklärt!“, schreit sie einem Geistlichen entgegen, „aber ich suche nur nach Wahrheit!“
Diese Worte hallen wie Donner durch die Hallen der Universität – und markieren ihren Wendepunkt.
Trotz aller Widerstände erhält sie 1776 endlich den Lehrstuhl für Experimentalphysik. Doch der Sieg kommt zu spät. Zwei Jahre später stirbt Laura Bassi, erschöpft, aber ungebrochen. Ihr Vermächtnis aber lebt fort – in jeder Frau, die heute in den Hörsaal tritt, und in jedem Funken, der aus einer Spule springt.
„Die Wissenschaftspraxis“ zeigt die Geschichte einer Frau, die den Mut hatte, gegen Gott, Gesellschaft und Zeitgeist aufzubegehren – mit nichts als ihr